
Methodik

Unser methodischer Ansatz für Brunnenbohrungen in Frankfurt beginnt mit einer Auswertung vorhandener geologischer Karten und Grundwasserdaten. Anschließend führen wir eine detaillierte hydrogeologische Vor-Ort-Begutachtung durch, um die optimale Bohrstelle zu identifizieren. Die eigentliche Brunnenbohrung erfolgt unter genauer Dokumentation des angetroffenen Schichtaufbaus, wobei wir speziell auf die Wechsellagerung von Kiesen, Sanden und tonigen Zwischenlagen achten, die für die Frankfurter Terrassenschotter typisch ist. Die abschließende Entwicklung des Brunnens und die Durchführung von Pumpversuchen stellen die nachhaltige Ergiebigkeit und Wasserqualität sicher.
Technische Referenzparameter
| Parameter | Referenzwert |
|---|---|
| Vorherrschender Bodentyp | |
| Typische Grundwasserflurabstand | |
| Mächtigkeit des Lockergesteins | |
| Typische N60-Werte (SPT) |
Lokale Aspekte — Frankfurt Am Main
Die hydrogeologischen Rahmenbedingungen in Frankfurt Am Main erfordern eine präzise Planung. Der Hauptgrundwasserleiter wird von den quartären Kiesen und Sanden der Mainterrassen gebildet. Die Grundwasserstände zeigen saisonale Schwankungen und können in Ufernähe des Mains besonders hoch sein. Die geringe seismische Aktivität der Region stellt für die Brunnenkonstruktion kein primäres Risiko dar. In innerstädtischen Bereichen wie dem Bankenviertel sind Altlasten und bauliche Verdichtungen zu berücksichtigen, während in Außenbezirken wie Nieder-Eschbach oft günstigere Bedingungen für eine Pumpeninstallation vorherrschen. Ein typischer Fall ist die Erschließung eines Gartenbrunnens in den sandig-kiesigen Böden von Sachsenhausen, wo eine fachgerechte Planung entscheidend ist. Für eine vertiefte Betrachtung der lokalen Geologie und Praxis empfehlen wir unseren Leitartikel über Brunnenbohrung im Raum Frankfurt.
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Dienstleistungen in Frankfurt Am Main
Anwendbare Normen
- Hessisches Wassergesetz (HWG)
- Wasserhaushaltsgesetz (WHG)
- DVGW W 120 (Hydrogeologische Untersuchungen für bautechnische Zwecke)
- DIN EN ISO 22475-1 (Bohrungen und Grundwasseruntersuchungen)
Häufig gestellte Fragen
Welche Bodenverhältnisse sind für eine Brunnenbohrung in Frankfurt typisch?
Im Frankfurter Stadtgebiet dominieren die hochdurchlässigen Kiese und Sande der pleistozänen Mainterrassen. Diese Schotterkörper bilden den Hauptgrundwasserleiter. Lokal können jedoch auch geringdurchlässige, bindige Schichten (Tone, Schluffe) auftreten, die die Ergiebigkeit beeinflussen können. Eine genaue Vorerkundung ist daher unerlässlich.
Gibt es in Frankfurt Am Main besondere wasserrechtliche Auflagen für Brunnenbohrungen?
Ja. Jede Grundwasserentnahme, die über den sogenannten „eigenbedarflichen Gemeingebrauch“ (z.B. geringe Mengen für Gartenbewässerung) hinausgeht, bedarf in der Regel einer wasserrechtlichen Erlaubnis der Unteren Wasserbehörde. Diese prüft die Verträglichkeit mit dem Wasserhaushalt und dem Nutzungsrecht Dritter.
Ist in Frankfurt ein hydrogeologisches Gutachten für eine Brunnenbohrung verpflichtend?
Für die Beantragung einer wasserrechtlichen Erlaubnis bei der Behörde ist in der Regel ein fachlich fundierter Antrag mit hydrogeologischer Begründung erforderlich. Ein von uns erstelltes [hydrogeologisches Gutachten](/hydrogeologisches-gutachten/) bildet hierfür die notwendige technische Grundlage und erhöht die Genehmigungschancen erheblich.