
Methodik
Meine Arbeitsphilosophie basiert auf dem Prinzip der vorausschauenden Planung und präzisen Dokumentation. Jede Wasserfassung beginnt mit einer gründlichen hydrogeologischen Bewertung des Standorts, um die natürlichen Ressourcen nachhaltig zu nutzen und Risiken frühzeitig zu erkennen. Im Fokus steht die enge Verzahnung von wissenschaftlicher Methodik und handwerklicher Bohrpraxis. Ein transparenter Dialog mit den Auftraggebern und die strikte Einhaltung aller rechtlichen und technischen Normen sind für mich die Grundlage für langfristig erfolgreiche und ergiebige Brunnen.
Technische Referenzparameter
| Parameter | Referenzwert |
|---|---|
| Berufserfahrung | Mehr als 30 Jahre in der Brunnenbohrung und Hydrogeologie |
| Technische Spezialisierung | Hydrogeologische Gutachten, Bohrplanung, Pumpversuche und Brunnenregenerierung |
| Akademischer Abschluss | Diplom-Geowissenschaftler (Schwerpunkt Hydrogeologie) |
| Berufsständische Mitgliedschaft | Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften (DGG) und der Ingenieurkammer |
| Fachgebiete | Grundwasserexploration, Geoelektrik, Brunnenbau, Wasserrecht |
| Arbeitssprachen | Deutsch (Muttersprache), Englisch |
Lokale Aspekte — Jonas Wagner
Meine langjährige Erfahrung umfasst Projekte in ganz Deutschland, von den sandig-kiesigen Lockergesteinsaquiferen des Norddeutschen Tieflands über die komplexen Kluftgrundwasserleiter der Mittelgebirge bis zu den alpinen Einzugsgebieten. Ich kenne die spezifischen hydrogeologischen Herausforderungen der verschiedenen Regionen, die lokalen behördlichen Vorgaben der Wasserbehörden und die besonderen Anforderungen an Trinkwasserschutzgebiete. Dieses Wissen gewährleistet eine standortangepasste und rechtskonzepte Planung.
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Anwendbare Normen
- DVGW W 120 (Hydrogeologische Erkundung)
- DIN EN ISO 14686 (Pumpversuche)
- DIN 4924 (Brunnenfilterrohre)
- Deutsches Wasserhaushaltsgesetz (WHG)
- Landeswassergesetze
- DVGW-Regelwerk
Häufig gestellte Fragen
Welche Art von Projekten betreuen Sie typischerweise?
Das Spektrum reicht von der Erschließung von Einzelbrunnen für private Hauswasserwerke und landwirtschaftliche Beregnung über die Planung von Grundwasserwärmepumpen bis hin zu großvolumigen Entnahmebrunnen für die industrielle Wasserversorgung oder die öffentliche Trinkwassergewinnung. Jedes Projekt erfordert eine individuelle Betrachtung.
Wie integrieren Sie hydrogeologisches Wissen in die praktische Bohrung?
Die Hydrogeologie liefert die Entscheidungsgrundlage: Sie bestimmt den optimalen Bohrpunkt, die prognostizierte Tiefe und die Bauweise des Brunnens. Während der Bohrung dient sie zur Interpretation des Bohrprofils und zur Steuerung des Prozesses. Nach der Bohrung werden durch Pumpversuche die theoretischen Modelle validiert und die Brunnenkennwerte ermittelt.
Welche Rolle spielt das deutsche Wasserrecht in Ihrer Arbeit?
Das Wasserrecht ist integraler Bestandteil jedes Projekts. Von der wasserrechtlichen Erlaubnis (WHG) über die Anzeige der Bohrung bei der unteren Wasserbehörde bis zur behördlichen Abnahme – ich begleite meine Kunden durch den gesamten Genehmigungsprozess und stelle die rechtssichere Umsetzung sicher.