
Methodik

Unser Vorgehen für eine erfolgreiche Brunnenbohrung in Remscheid beginnt mit einer fundierten hydrogeologischen Einschätzung der lokalen Verhältnisse. Auf Basis geologischer Karten und vorhandener Daten planen wir die Bohrung so, dass sie die spezifischen Schichtungen aus Lockersedimenten und Festgestein optimal erschließt. Die Bohrung selbst führen wir mit geeigneten Verfahren durch und dokumentieren den Bohrverlauf sowie die angetroffenen wasserführenden Horizonte lückenlos. Abschließende Pumpversuche ermitteln die nachhaltige Entnahmerate und die Qualität des geförderten Wassers.
Technische Referenzparameter
| Parameter | Referenzwert |
|---|---|
| Vorherrschender Bodentyp | Lehmige bis sandige Deckschichten über devonischem Festgestein |
| Typische Grundwasserflurabstand | |
| Anstehendes Festgestein | |
| Maximale seismische Bodenbeschleunigung (PGA) | |
| Typische N60-Werte (SPT) in Lockersedimenten |
Lokale Aspekte — Remscheid
Die hydrogeologischen Bedingungen in Remscheid sind geprägt durch das Relief des Bergischen Landes. Der Untergrund besteht aus devonischem Schiefer und Grauwacke, der in den Tälern von mächtigen Lockersedimenten überlagert wird. Die Grundwasserneubildung ist aufgrund der hohen Niederschläge gut, die Fließrichtungen folgen dem Gefälle zur Wupper und zum Rhein. Für Bohrungen in den Talauen ist eine Pumpeninstallation oft unkomplizierter, während in den Hanglagen die Bohrtechnik an das Festgestein angepasst werden muss. Wie bei unseren Projekten für die Brunnenbohrung in der Metropolregion Cologne achten wir auch in Remscheid streng auf die Einhaltung der Schutzbestimmungen für Wasserschutzgebiete.
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Dienstleistungen in Remscheid
Anwendbare Normen
- Wasserhaushaltsgesetz (WHG)
- Landeswassergesetz NRW
- DVGW W 120 "Hydrogeologische Untersuchungen für bautechnische Zwecke"
- DIN EN ISO 22475-1 für Bohrungen
Häufig gestellte Fragen
Welche Bodenverhältnisse sind für eine Brunnenbohrung in Remscheid typisch?
Charakteristisch ist der Wechsel zwischen mächtigen, grundwasserführenden Lockersedimenten in den Talböden (z.B. Morsbach, Eschbach) und dem anstehenden devonischen Festgestein in den Höhenlagen. Dies erfordert eine genaue Planung, da Bohrtechnik und Filterausbau je nach angetroffenem Medium angepasst werden müssen.
Gibt es in Remscheid besondere wasserrechtliche Auflagen für Brunnenbohrungen?
Ja. Neben den allgemeinen Vorgaben des WHG und des Landesrechts sind insbesondere die Ausweisungen von Wasserschutzgebieten zu beachten. Vor jeder Bohrung ist eine wasserrechtliche Erlaubnis bei der Unteren Wasserbehörde der Stadt Remscheid einzuholen, für die ein fachlicher Nachweis der Durchführbarkeit erforderlich ist.
Ist ein hydrogeologisches Gutachten vor einer Brunnenbohrung in Remscheid verpflichtend?
Ein solches Gutachten ist zwar nicht gesetzlich zwingend vorgeschrieben, wird jedoch von den Behörden für die Erlaubniserteilung regelmäßig gefordert. Es dient dem Nachweis, dass die Bohrung fachgerecht geplant ist und keine nachteiligen Auswirkungen auf den Grundwasserhaushalt oder bestehende Wasserrechte hat.