
Methodik

Unser Team führt Tiefbrunnenbohrungen nach einem standardisierten Verfahren durch, das auf den geologischen Gegebenheiten vor Ort basiert. Zunächst erfolgt eine hydrogeologische Erkundung mittels Bohrungen bis zu 200 m Tiefe, wobei wir die DIN EN ISO 22475 für Schichtenverzeichnisse einhalten. Anschließend wird der Brunnenausbau nach DIN 4925 dimensioniert, mit Filterrohren und Kiesschüttung. Die Ergiebigkeitsprüfung erfolgt mittels Pumpversuchen nach DIN EN ISO 22475, bei denen die spezifische Ergiebigkeit in m³/h ermittelt wird. Für eine präzise Planung nutzen wir numerische Grundwassermodelle. Eine detaillierte Beschreibung des Verfahrens finden Sie auf unserer Seite zur Brunnenbohrung.
Technische Referenzparameter
| Parameter | Referenzwert |
|---|---|
| Bohrtiefe (m) | 10 – 200 m |
| Filterdurchmesser (mm) | 200 – 500 mm |
| Kiesschüttung (mm) | 2 – 8 mm |
| Spezifische Ergiebigkeit (m³/h/m) | 0,5 – 5 m³/h/m |
| Pumpleistung (kW) | 5 – 50 kW |
Lokale Aspekte — Deutschland
Die geologischen Verhältnisse in Deutschland erfordern eine regionale Anpassung der Tiefbrunnenplanung. Im Norddeutschen Tiefland, etwa in Hamburg und Bremen, dominieren sandig-kiesige Grundwasserleiter, die hohe Ergiebigkeiten ermöglichen. Im Süden, wie in München und Stuttgart, sind oft Festgesteine oder Moränenablagerungen anzutreffen, die eine spezielle Bohrtechnik erfordern. Unser Team in Berlin koordiniert die Projekte und setzt je nach Region spezifische Filter- und Ausbaumethoden ein. So gewährleisten wir auch in Städten wie Köln oder Frankfurt eine optimale Erschließung des Grundwassers. Weitere Informationen zu unserem Service in einer bestimmten Stadt finden Sie auf der Seite für Hamburg.
Kostenloses Angebot
Unser Team prüft Ihr Vorhaben und erstellt einen Erstbericht unverbindlich.
Oder schreiben Sie uns direkt an kontakt@brunnenbohrung24.com
Anwendbare Normen
- DIN EN ISO 22475: Grundwasser – Untersuchung von Bodenproben – Bestimmung der Wasserdurchlässigkeit
- DIN EN ISO 22475: DIN EN ISO 22475 – Entwurf, Berechnung und Bemessung in der Brunnenbau
- DIN EN ISO 22475: Grundwasser und Grundwasser – Schichtenverzeichnis für Bohrungen
- DIN 4925: Brunnenrohre und Filterrohre aus Stahl
Häufig gestellte Fragen
Welche Bohrmethode wird für Tiefbrunnen in Deutschland bevorzugt?
Für Tiefbrunnen setzen wir überwiegend das Rotary-Spülbohrverfahren ein, das bis zu 200 m Tiefe geeignet ist. In festen Gesteinen verwenden wir das Imlochhammer-Verfahren. Die Wahl der Methode hängt vom Untergrund ab und wird nach DIN EN ISO 22475 erkundet.
Welche Genehmigungen sind für einen Tiefbrunnen erforderlich?
Die Errichtung eines Tiefbrunnens ist in Deutschland wasserrechtlich genehmigungspflichtig. Die zuständige Untere Wasserbehörde prüft den Antrag auf Grundlage des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) und der Länderverordnungen. Unser Team übernimmt die komplette Genehmigungsplanung.
Wie lange dauert die Erstellung eines Tiefbrunnens?
Die Dauer hängt von der Tiefe und den geologischen Bedingungen ab. Ein typischer Tiefbrunnen mit 80 m Tiefe ist in 5–10 Arbeitstagen gebohrt und ausgebaut. Hinzu kommen die Vorbereitungszeit und die behördliche Genehmigung, die mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann.
¿Cuánto cuesta Tiefbrunnen en Deutschland?
Die Kosten für einen Tiefbrunnen liegen in Deutschland je nach Tiefe, Ausbau und Zugänglichkeit zwischen €2.850 und €4.750. Dieser Preis umfasst die Bohrung, den Ausbau mit Filterrohren und die Ergiebigkeitsprüfung. Für ein genaues Angebot ist eine Vor-Ort-Besichtigung erforderlich.